Satzung

Satzung des TC Neutraubling

in der Fassung vom September 1986

§ 1 Name, Sitz und Zweck des Vereins

Der Verein führt den Namen
TENNISCLUB NEUTRAUBLING E.V.
(im folgenden abgekürzt „TCN“)
Der Sitz des Vereins ist Neutraubling.

Vereinszweck:

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne § 52/2 A.0.
  2. Der Zweck des Vereins besteht in der Schaffung von Einrichtungen, die der Freizeit-gestaltung, Erholung und körperlichen Ertüchtigung im Allgemeinen und dem Tennisspiel-betrieb im Besonderen dienen sowie Pflege und Förderung, der mit diesen Einrichtungen verbundenen Tätigkeiten und Aufgaben. Der Verein ist in seiner Zweckbestimmung nichtwirtschaftlicher Natur.
  3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es dürfen darüber hinaus keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Verein tritt dem Bayerischen Landessportverband entsprechend dessen Satzung als ordentliches Mitglied bei.
Der Verein ist in das Vereinsregister Regensburg einzutragen.

§ 2 Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, d.h. aus aktiven und passiven Mitgliedern, aus jugendlichen Mitgliedern und aus Ehrenmitgliedern. Aktive Mitglieder sind solche, die sich sportlich betätigen. Ordentliches Mitglied kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und dessen Ehrenhaftigkeit und sportliche Fairness anerkannt sind.
Für neu aufzunehmende Mitglieder haben zwei, bereits dem Verein angehörende Mitglieder zu bürgen. Über die Aufnahme in den Verein bestimmt der Vorstand und der Beirat.

§ 3 Eintritt, Austritt, Ausschluss

Die Aufnahme als Mitglied hat schriftlich zu erfolgen.
Der Austritt ist nur zum Schluss des jeweiligen Kalenderjahres zulässig und muss mindestens drei Monate vorher schriftlich erfolgen. Mit Zugang der Austrittserklärung enden, vorbehaltlich der Erfüllung der Beitragsleistungen, die Rechte und Pflichten der Mitgliedschaft.
Ein Vereinsausschluss kann erfolgen, wenn Mitglieder trotz erfolgter Mahnung drei Monate mit der Bezahlung ihrer Beiträge im Rückstand blieben oder sonstige Verpflichtungen in dieser Zeit nicht erfüllt haben. Die Streichung entbindet nicht von der Forderung des Vereins an den Ausgeschiedenen.
Der Ausschluss erfolgt:

  1. bei groben oder wiederholten Vergehen gegen die Vereinssatzungen,
  2. bei unehrenhaftem Betragen oder bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte,
  3. in leichteren Fällen kann zeitlicher Ausschluss erfolgen.

Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheiden der Vorstand und der Beirat. Gegen den Beschluss des Vereinsausschlusses steht dem Betroffenen binnen zwei Wochen – gerechnet von der Zustellung des Ausschlusses an – das Einspruchsrecht zur nächsten Mitgliederversammlung zu, die dann endgültig in geheimer Wahl entscheidet.
Dem Betroffenen ist vor der Beschlussfassung über den Ausschluss und bei Einspruch gegen den Ausschließungsbeschluss auch in der ordentlichen Mitgliederversammlung ausreichend Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben.
Wehrpflichtige Mitglieder können für die Zeit der Ableistung ihrer Wehrdienstpflicht oder Ersatzdienstpflicht das Ruhen der Mitgliedschaft beantragen.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Rechte und Pflichten des Mitgliedes beginnen mit dem Tag der erfolgten Aufnahme.
Alle ordentlichen Mitglieder haben in allen Versammlungen beratende und beschließende Stimme. Eine Sonderstellung einzelner Mitglieder in der Benützung von Vereinseinrich- tungen ist nicht statthaft. Die Mitglieder dürfen bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eventuell geleisteten Bareinlagen bzw. dem Verein gewährte zinsfreie Darlehen oder den gemeinen Wert der gegebenen Sacheinlagen, soweit dieselben nach- weisbar sind, zurückerhalten.
In den Vorstand und in den Beirat ist jedes ordentliche, volljährige Mitglied wählbar.
Bei Eintritt hat jedes Mitglied einen Aufnahmebeitrag und den Jahresbeitrag zu bezahlen. Über die Höhe der Beiträge entscheidet alljährlich die Mitgliederversammlung.

§ 5 Einnahmen, Ausgaben und Verwaltung

Die Einnahmen setzen sich zusammen aus den Aufnahmebeiträgen, den regelmäßigen Mitgliedsbeiträgen, sonstigen Leistungen und Spenden.
Willenserklärungen, die den Verein über DM 30.000.- hinaus belasten, bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung. Über die satzungsgemäße Verwendung der Mittel aus dem ordentlichen und außerordentlichen Haushalt kann der erste Vorsitzende, der zweite Vorsitzende und der Kassierer, jeweils zwei gemeinsam, verfügen.
Bei Erwerb, Belastung oder Veräußerung von unbeweglichem Vermögen sowie bei Satzungsänderungen ist eine Beschlussfassung der Mitgliederversammlung mit N-Mehrheit erforderlich.
Die Verwaltung des Vereins erfolgt nach demokratischen Gepflogenheiten.
Die Leitung des Vereins obliegt dem Vorstand und dem Beirat.
Der Vorstand wird gebildet aus:
1. Vorsitzender
2. Vorsitzender
Der Beirat setzt sich zusammen aus
Kassierer
Schriftführer
Sportwart
Jugendwart

Der Beirat berät den Vorstand bei allen den Verein betreffenden Angelegenheiten.
Der 1. und 2. Vorsitzende vertreten den Verein allein.
Der Vorstand und Beirat haben die Geschäftsführung und Leitung des Vereines zur Auf- gabe. Er ist verpflichtet, für Einhaltung und Ausführung aller Bestimmungen der Satzungen und für einen geregelten Spielbetrieb Sorge zu tragen.
Über alle Versammlungen und Sitzungen ist ein Protokoll zu führen; Beschlüsse müssen im genauen Wortlaut gefasst werden. Auf die Geheimhaltung einzelner Beschlüsse ist im Protokoll hinzuweisen. Von dem Protokoll erhalten der 1. und 2. Vorsitzende sowie der Beirat Abschriften. Ein von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer unterzeichnetes Protokoll ist in laufender Nummerierung in ein besonderes Protokollbuch einzuheften. Hieraus wird das Protokoll in der nächsten Versammlung bzw. Sitzung zur Kenntnis gebracht.
Der Vorstand und Beirat haben die ihnen obliegenden Pflichten mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes zu erfüllen. Der Vorstand und Beirat sind beschlussfähig, wenn drei Vorstands- bzw. Beiratsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder seines Stellvertreters. Die Tätigkeit des Vorstandes und des Beirates ist ehrenamtlich.

§ 6 Versammlungen und Geschäftsjahr

Als satzungsmäßige Versammlungen gelten:
1. eine ordentliche Mitglieder-Jahreshauptversammlung,
2. außerordentliche Mitglieder-Versammlungen.
Die ordentliche Mitglieder-Jahreshauptversammlung findet einmal in Jahr statt und zwar möglichst in den Monaten März oder April. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden auf Beschluss des Vorstandes und des Beirates statt oder wenn 1/5 der Mitglieder mit Namensunterschrift, unter Angabe der Gründe und des Zweckes, dies beantragt. Ort und Zeit der ordentlichen und außerordentlichen Versammlung sind den Mitgliedern mindestens 14 Tage vorher schriftlich bekannt zugeben.
Anträge sind 8 Tage vorher beim Vorstand schriftlich einzureichen.
Die Beschlüsse und Wahlen der Mitgliederversammlungen sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der Erschienenen. 3/4 Mehrheit ist zur Beschlussfassung über Erwerb, Belastung oder Veräußerung von unbeweglichem Vermögen sowie Satzungsänderungen notwendig. Eine Stimmübertragung ist nicht zulässig.
Ist bei Hauptversammlungen oder bei Versammlungen, bei denen Beschlüsse mit 3/4 Mehrheit zu fassen sind, die Hälfte der Mitglieder zur festgesetzten Stunde nicht anwesend, findet eine halbe Stunde nach diesem Termin eine weitere Versammlung statt, die für jeden Fall beschlussfähig ist.
In der ordentlichen Mitglieder-Jahreshauptversammlung ist

  1. vom Vorstand und Beirat über die Tätigkeit des Vereins im abgelaufenen Jahr zu berichten, Rechnung zu legen und dem Vorstand und Beirat Entlastung zu erteilen,
  2. Neuwahl des Vorstandes und des Beirates vorzunehmen. Die Neuwahl erfolgt in allgemeiner, geheimer und unmittelbarer Wahl auf die Dauer von zwei Jahren, wobei die Neuwahl des 1. Vorsitzenden, des Kassiers und des Jugendwartes im 2. Jahr, die Wahl des 2. Vorsitzenden, des Schriftführers und des Sportwartes im 1. Jahr erfolgt. Zur Gültigkeit einer Wahl müssen die Gewählten mindestens die Hälfte der anwesenden
    Stimmen auf sich vereinigen. Ist durch Stimmenzersplitterung infolge mehrerer Vorschläge eine absolute Stimmenmehrheit nicht erreicht worden, so wird in einem 2. Wahlgang eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten des 1. Wahlganges vorgenommen, die die meisten Stimmen auf sich vereinigten. Der Vorstand und Beirat bleiben so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand und Beirat ordnungsgemäß gewählt sind.
  3. Über den Voranschlag des Etats für das nächste Vereinsjahr und hinsichtlich der Höhe der Beiträge und des Aufnahmebeitrages Beschluss zu fassen.

Nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung können erledigt werden:

  1. Ersatzwahlen für den Vorstand und den Beirat während des Vereinsjahres,
  2. Auflösung des Vereins.

Über die vorstehenden (a) bis (b) aufgeführten Gegenstände kann auf Antrag jedes Vereinsmitgliedes Beschluss gefasst werden.

§ 7 Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, in der 4/5 der Mitglieder anwesend sind. Zur Beschlussfassung ist eine 2/3 Mehrheit erforderlich. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, ist innerhalb von 14 Tagen eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden beschlussfähig ist.
Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet den Vereinsgläubigern nur das Vereins-vermögen. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine steuerbegünstigte Körperschaft zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung für Zwecke der Förderung des Sports.

§ 8 Geschäftsjahr, Erfüllungsort und Gerichtsstand

1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
2. Erfüllungsort ist Neutraubling
3. Gerichtsstand ist Regensburg

Schlussbestimmung

Die Satzung tritt durch die „Außerordentliche Hauptversammlung“ vom 1. September 1986 in Kraft.


Spielordnung

Punkt 1
Die offizielle Spielordnung kann kein Allheilmittel sein für die auftretenden Differenzen während des Spielbetriebes. Sie soll nur die Rechte und Pflichten der Mitglieder auf unserer Anlage aufzeigen. Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf des Spielbetriebes ist in jedem Fall Vernunft und Kameradschaftlichkeit.

Punkt 2
Im Spielbetrieb des TCN sind alle aktiven Mitglieder mit gleichen Rechten ausgestattet. Ausnahmen, etwa zu Gunsten von Turnierspielern oder bestimmten Gruppen, werden in Abänderung der Spielordnung im Einzelfall am „Schwarzen Brett“ bekannt gegeben,

Punkt 3
Jedes Mitglied hat sich vor Spielbeginn an der vorhandenen Tafel mit seinem Mitgliedsausweis einzutragen. Die Spielzeit beträgt 1 Stunde für ein Einzel und 2 Stunden für ein Doppel incl. Abziehen des Platzes durch die Spieler. Eintragungen dürfen nur vorgenommen werden, wenn ein Spieler hierzu auf dem Clubgelände anwesend ist undverbleibt. Voreintragungen und Scheineintragungen zu Gunsten anderer sind nicht gestattet und verstoßen gegen die Spielordnung.

Punkt 4
Bei starker Belegung der Plätze darf pro Tag nur einmal gespielt werden, darunter fällt auch die Beteiligung an einem Doppel (außer Turnierspiele und 1, Mannschaft).

Punkt 5
Jugendliche unter 18 Jahren haben wochentags ab 17.00 Uhr die Plätze für berufstätige Erwachsene ohne Aufforderung freizumachen (außer Turnier- und Mannschaftsspieler).

Punkt 6
Für Forderungsspiele zur Rangliste kann bereits amTag vor der geplanten Durchführung eine Eintragung an der Tafel erfolgen, mit dem Vermerk „Forderung“. Hierbei ist darauf zu achten, dass am Samstag ganztägig und am Sonntagvormittag jeweils nur ein Platz belegt werden darf.

Punkt 7
Bei Turnieren sind alle Plätze bis zur Beendigung der Spiele für den allgemeinen Spiel-betrieb gesperrt. Es können Plätze, die nicht gebraucht worden, vorzeitig freigegeben werden.

Punkt 8
Der Sportwart ist berechtigt, einen Platz pro Woche zum Mannschaftstraining mit Voreintrag zu belegen (außer den normalen Trainingsstunden). Ausgenommen hiervon sind Freitag, Samstag und Sonntag.

Punkt 9
Um einen reibungslosen Ablauf des Spielbetriebes zu ermöglichen, ist der Platzwart angewiesen, seine notwendigen Instandsetzungsarbeiten nicht in den Hauptspielzeiten durchzufahren. Andererseits ist der Platzwart berechtigt, in ruhigeren Tageszeiten spielende Mitglieder bei Bedarf auf andere Plätze zu bitten.

Punkt 10
In dringenden Ausnahmefällen kann der Vorstand notwendige Änderungen dieser Spielordnung durchfuhren.

Punkt 11
Beitragszahlungen: Ab einem in Rundschreiben bekannt gegebenen Datum der laufenden Saison ist nicht mehr spielberechtigt, wer seinen Beitrag nicht bezahlt hat.

Punkt 12
Gastspieler dürfen nur mit einem ordentlichen Mitglied spielen; sie messen sich vorher beim Platzwart als Gästespieler anmelden.

Punkt 13
Die Tennisplätze dürfen nur mit Tennisschuhen bespielt werden; keine Turnschuhe!